Komitee-Reise nach Leros (Mai 2026) – ein Besuch bei Freunden

Die Vorbereitungen verliefen dieses Mal nicht ganz reibungslos: zuerst gab es diverse Probleme bei der Buchung und dann mussten wir entsetzt feststellen, dass wir die Vormittags-Fähre knapp verpassen würden. Antonis auf Leros hatte dafür aber diverse Optionen parat: vom Speedboat über Anreise nach Kalymnos und vorgetäuschten Motorproblemen beim „Leros Express“ (damit wir diesen rechtzeitig erreichen konnten) war alles drin. Letztendlich hat das Wetter alle Anreise-Probleme gelöst: der Wind war so stark, dass weder Speedboat noch Katamaran am Vormittag fahren konnten. Letzterer wurde auf nachmittags verlegt und so war es nun doch möglich, bequem, ohne größere Umstände, anzureisen – dachten wir jedenfalls… „Bequem“ wurde es nicht, wir wurden ziemlich durchgeschüttelt und preschten bei sehr starkem Wellengang und hoher Gischt durch die aufgewühlte Ägäis. So manche „K-Tüte“ wurde gefüllt, aber die 7 Komitee-Mitglieder hielten tapfer durch.

Dafür wurden wir mit einem herzlichen Empfang durch Antonis, Theodoris Asvestas (Hotel Crithonis Paradise), Carolina und Louna belohnt, die uns mit einem Blumenstrauß begrüßten und im VIP-Bus zum Hotel brachten. Hier wurde erst mal auf die überstandene abenteuerliche Überfahrt angestoßen.

Zur Einstimmung auf Leros wurden wir von „Artemis“ am Abend zu Fisch und Seafood eingeladen: Giota hat uns wie gewohnt ein köstliches Essen aufgekocht. Der erste Abend klang somit in geselliger Runde zusammen mit „Artemis“-Mitgliedern gemütlich aus.

Es folgten noch viele weitere Einladungen von Bekannten, Freunden und Vereinen, mit denen wir in Verbindung stehen: Barbecue mit Marietta und ihrem Basketballteam, griechisches Buffet mit der Theatergruppe in deren Kleinem Theater am Hafen, Fisch-Essen bei Kostas („Iones Tennis“), Muttertags-Essen mit den „Frauen ohne Grenzen“, Snacks in der „Caserma of herbs“, … Auch viele Frappés haben wir mit unseren griechischen Freunden an vielen schönen Plätzen auf Leros getrunken.

Erstmals haben wir Floras Tierheim für Hunde im Wald bei Lakki besucht. Es hat einen sehr ordentlichen Eindruck gemacht, die Hunde wirkten allesamt gepflegt. Die Freude über unseren Besuch war riesengroß. Die Ehrenamtlichen engagieren sich mit sehr viel Liebe für die Vierbeiner. Das Hundeasyl wird in geringem Maße von der Gemeinde Leros unterstützt und lebt natürlich hauptsächlich von Spenden und ehrenamtlicher Arbeit. Das Problem sind die Tierarztkosten, die sehr hoch sein können. Falls jemand Flora und ihr Team, bzw. die herrenlosen Hunde im Hundeasyl, unterstützen möchte: hier die Kontoverbindung:

Dog shelter Leros
IBAN: GR83 0110 4030 0000 4030 0547 045
BIC: ETHNGRAA

Das Geld kommt direkt dort an; alles ist seriös!

An einem der Tage waren wir mit Antonis als Reiseführer unterwegs. Zwei unserer Mitreisenden waren das erste Mal auf Leros und konnten somit einen guten Eindruck von der Insel, ihren Sehenswürdigkeiten und der Geschichte gewinnen.
Auch auch wir selbst waren dank Laszlo als Fahrer eines 7-Sitzers in den entlegensten Winkeln der Insel unterwegs.

Ein Highlight war die Fahrt auf den Mount Patella (240m), den uns Odysseas und Lena Karanikola ermöglichten. Odysseas (im November noch als „Aigisthos“ auf der Bühne im „Kulti“ in Aschheim) erwies sich als ausgezeichneter Kenner der Militärgeschichte von Leros und konnte uns viele Kriegs-Überbleibsel zeigen und erklären. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das „Aerophone“ („acoustic mirror“). Diese „Hörwand“, eine Art akustisches Radar, ist in drei gebogene Sektoren unterteilt und gewährleistet somit eine vollständige akustische 360°-Abdeckung. Sie war Teil eines militärischen Telekommunikationszentrums und wurde irgendwann nach 1930 von der Italian Royal Navy gebaut. Die Hörreichweite dieser Wand betrug 25 km, was eine Vorwarnzeit von 17 Minuten ermöglichte, bevor feindliche Flugzeuge die Insel erreichen konnten. Jetzt ist sie ein denkmalgeschütztes Gebäude.

Das Gefühl, die Militärgeschichte von Leros und die unrühmliche deutsche Beteiligung („52 Tage Schlacht um Leros, 1943“) zu hören und gleichzeitig die Relikte zu sehen, war beklemmend.

Die Sicht von dort oben aber war atemberaubend!

Zum Abschluss verschlug es uns noch in die kultige „Savana-Bar“ in Pandeli, um Kyriakos und „unsere“ griechischen Feuerwehrler Michalis und Dimitris zu treffen.

Auf Leros haben wir schon überall darauf hingewiesen, dass in den Pfingstferien unsere jungen Basketballer, die „Panthers“ vom FCA, kommen werden und im September unsere Aschheimer Senioren. Sicherlich werden diese Gruppen ebenso herzlich empfangen und umsorgt, wie es bei uns der Fall war.

Basketball-Jugendaustausch zwischen FCA Panthers und Panionios Lerou

Am 19. Februar traf eine Delegation des griechischen Basketballvereins Panionios in Aschheim ein, um an einem Jugendaustausch mit den FCA Panthers teilzunehmen. Bei starkem Schneefall und winterlichen Temperaturen erlebte ein Teil der griechischen Jugendlichen den ersten Schnee. Die Stimmung war ausgelassen, als die jungen Athleten abends durch die weiße Winterlandschaft von Aschheim spazierten.

Am nächsten Tag konnten sie sich in der weißen Pracht beim Bau eines Schneemanns und bei einer Schneeballschlacht austoben, bevor sie nachmittags zwei Freundschaftsspiele (gegen die FCA Panthers und Kickz IBAM) in der Turnhalle der Grundschule bestritten. Die Spieler haben ihre ganze Leidenschaft und Energie gezeigt und die Zuschauer mit einem tollen Spiel unterhalten.

Die Spieler aus Aschheim und Leros hatten reichlich Gelegenheit, sich auch außerhalb der Turnhalle zu treffen, wie z.B. beim FCA-Abend und beim Hot Dog Essen im Partnerschaftshaus
sowie bei den gemeinsamen Besuchen der TOP-4-Basketballspiele im SAP-Garden.

Es gab auch noch ein kleines Rahmenprogramm, aber nach wenigen Tagen war es leider schon wieder an der Zeit, Abschied zu nehmen. Mit einem großen bunten Buffet unter Anwesenheit vieler Gäste verabschiedeten wir die 28 Leroten.

Nikos brachte es auf den Punkt: „Trip to the dream – ein Traum, der wahr wurde. Eine Reise voller Erlebnisse, spannender Wettkämpfe und einem wunderbaren Sport- und Kulturaustausch.“

Am 25. Mai startet das Jugendteam der FCA Panthers zum Gegenbesuch auf Leros.
Wir hoffen, dass dieser Austausch zu langfristigen Freundschaften und schönen gemeinsamen Erlebnissen führt.

Komiteereise 2023 nach Leros

29.08. – 05.09.2023 → Wir waren wieder mal überwältigt von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Inselbewohner!

  • Wenn man im Meer schwimmend plötzlich ein bekanntes Gesicht im Wasser sieht…
  • Wenn man auf der Fähre angegrinst wird und einem „Aschheim, Aschheim“ zugerufen wird…
  • Wenn der junge Frühstückskellner im Hotel lächelnd neben einem steht und sagt, wie schön sein Aufenthalt in Aschheim war…
  • Wenn man sich einen Olivenhain anschaut und die junge Führerin plötzlich anfängt zu erzählen, wie großartig 2017 der gemeinsame Ausflug war…
  • Wenn man in einem Café sitzt und eine junge Frau auf einen zukommt und sagt: „Kennst du mich? Ich war mal beim „family day“ bei euch zuhause.“…
  • Wenn das passiert, dann weiß man: man ist auf Leros!

So ist es uns Komitee-Mitgliedern ergangen, als wir jetzt nach vielen Jahren endlich eine Komiteereise nach Leros unternommen haben.
Wen haben wir alles getroffen: Altbürgermeister Antartis, Fam. Karanikola vom Hotel Marilen, Metropolit Paisios und Bischof Kattes, Carolina und Nikitas von der „Caserma of herbs“, Franko diPierro (Historiker), Kostas Antonopoulos (Vorsitzender des Tennisvereins Iones), gesamter Vorstand des Basketballvereins „Panionios“, „Frauen ohne Grenzen“, Fam. Elenis vom Weingut „Elaiorama“, Bürgermeister Kolias und Billis, Mitglieder der Rathausverwaltung, Mitglieder von „Artemis“, diverse Einzelpersonen, darunter per Zufall auch einige Jugendliche, die beim Jugendaustausch hier in Aschheim waren, und natürlich Antonis und Roula Ntallaris. Höhepunkt war dann die Teilnahme am traditionellen Zacharias-Fest als Ehrengäste,

Es war für uns alle eine wunderschöne Zeit! Efcharisto, Leros!

„Artemis“-Jugendliche und 23 Jahre Gemeindepartnerschaft mit LerosArtemis

21. – 28.06.2023 → Im Juli 2019 war es das letzte Mal, dass Jugendliche des Kulturvereins „Artemis“ bei uns in Aschheim zu Besuch waren. Umso mehr hat es uns gefreut, dass nach dieser langen Zeit endlich wieder etwas los war im Partnerschaftshaus und der Ruf „pame“ (pack ma’s) durchs Haus hallte.

So z.B. als Antonis und Flora, die beiden Betreuer, zum Aufbruch in die St. Emmeram Realschule gerufen haben. Dort fand eine Begegnung mit der 9. Klasse von Herrn Pfab statt. Es ging um gegenseitiges Kennenlernen, Englisch sprechen und natürlich um: Tanzen! Für Antonis war es selbstverständlich kein Problem, den Schülern einen typischen Tanz aus Leros beizubringen; z.T. sogar untermalt mit Live-Musik. Herzlichen Dank für diese Möglichkeit eines kulturellen Aufeinandertreffens an die St. Emmeram Realschule Aschheim.

Um die Aschheimer Jugendlichen kennenzulernen, die im August nach Leros reisen, waren Stockschießen (danke Bruno, für deine tatkräftige Unterstützung), Aschheim-Rundgang, Hot Dog-und Spaghetti-Essen im Partnerschaftshaus und vor allem das Grillfest am Bodermo-Haus geplant. Die Annäherungen verliefen zaghaft, aber beim Tischtennis, Basketball- und Fußballspielen im Bodermo-Garten tauten die Jugendlichen langsam auf. Das nächste Zusammentreffen findet Anfang August auf Leros statt.

Genau am Tag dieses Grillfests vor 23 Jahren (23.06.2000) war übrigens der Vertrag zur Gemeindepartnerschaft auf Leros besiegelt worden. Aus diesem Anlass haben wir die griechischen und Aschheimer Jugendlichen gebeten, sich künstlerisch zu betätigen. Aus den vielen kleinen Bildern wird nun ein großes Gesamtbild entstehen.

Der Ausflug Richtung Berge führte uns dieses Mal nach Bad Tölz. Auf dem Weg zum 700 m hohen Kalvarienberg stöhnten die Jugendlichen schon ein bisschen, aber oben wurden sie durch die herrliche Aussicht belohnt. Nach dem Mittagessen bei Lenggries machten wir noch einen kurzen Abstecher über die österreichische Grenze, was bei den Jugendlichen große Begeisterung auslöste. Einige von ihnen waren noch nie außerhalb Griechenlands gewesen und nun waren sie nicht nur in Deutschland, sondern auch noch in Österreich…!

Neben einem München-Besuch, der BMW-Welt und der Therme Erding, war die „Artemis“-Gruppe auch eigenständig am Königsplatz und dem Tollwood-Festival unterwegs.

Ein Highlight war am Samstag der Auftritt der „Artemis“-Jugendgruppe auf dem Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Dornach. Mit ihren orange-farbenen T-Shirts haben sich die Jugendlichen perfekt an die Feuerwehrautos und den schönen Sonnenuntergang in Dornach angepasst.

Von Mittwoch 08:40 Uhr (Abflug München) bis Donnerstag 03:30 Uhr (Ankunft auf Leros) hat es gedauert, bis die Jugendlichen wieder gut zuhause angekommen sind.

Leros bekommt ein Dornacher Feuerwehrauto!

30.10. – 05.11.2022 → Kurzfristig haben wir vom Besuch zweier Leroten, Michalis und Manolis, erfahren, die gekommen waren, um das der Gemeinde Leros gespendete Feuerwehrauto „Florian Dornach 40/2“ abzuholen. Die Besucher wurden von der Gemeinde Aschheim und
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