40 Jahre Bodermohaus – Herzlichen Glückwunsch!

Am 13. Juni feierte das Bodermohaus sein 40-jähriges Jubiläum. Vier Jahrzehnte stehen für Engagement, Gastfreundschaft und unzählige Begegnungen zwischen Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen.
Aus diesem Anlass überreichte die 2. Vorsitzende Petra Melber im Namen des Gemeindepartnerschaftsvereins, als Zeichen der Wertschätzung das EUROPA-Spiel.

Das Bodermohaus ist seit vielen Jahren ein verlässlicher und engagierter Kooperationspartner des Gemeindepartnerschaftsvereins. Besonders bei den Jugendaustauschprogrammen mit den Partnerkomitees in Leros, Mougins und Jedovnice leistet das Haus einen wertvollen Beitrag.
Durch diese Unterstützung können junge Menschen Europa hautnah erleben, internationale Freundschaften schließen und erfahren, wie wichtig Offenheit, Respekt und gegenseitiges Verständnis sind. Ohne das Engagement des Bodermohauses wären viele dieser Begegnungen nicht möglich. Es trägt maßgeblich dazu bei, die Gemeindepartnerschaften mit Leben zu erfüllen und Brücken zwischen Menschen und Kulturen zu bauen.


Der Gemeindepartnerschaftsverein gratuliert dem Bodermohaus herzlich zum 40-jährigen Bestehen und bedankt sich für die langjährige Unterstützung, die Herzlichkeit und die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Komitee-Reise nach Leros (Mai 2026) – ein Besuch bei Freunden

Die Vorbereitungen verliefen dieses Mal nicht ganz reibungslos: zuerst gab es diverse Probleme bei der Buchung und dann mussten wir entsetzt feststellen, dass wir die Vormittags-Fähre knapp verpassen würden. Antonis auf Leros hatte dafür aber diverse Optionen parat: vom Speedboat über Anreise nach Kalymnos und vorgetäuschten Motorproblemen beim „Leros Express“ (damit wir diesen rechtzeitig erreichen konnten) war alles drin. Letztendlich hat das Wetter alle Anreise-Probleme gelöst: der Wind war so stark, dass weder Speedboat noch Katamaran am Vormittag fahren konnten. Letzterer wurde auf nachmittags verlegt und so war es nun doch möglich, bequem, ohne größere Umstände, anzureisen – dachten wir jedenfalls… „Bequem“ wurde es nicht, wir wurden ziemlich durchgeschüttelt und preschten bei sehr starkem Wellengang und hoher Gischt durch die aufgewühlte Ägäis. So manche „K-Tüte“ wurde gefüllt, aber die 7 Komitee-Mitglieder hielten tapfer durch.

Dafür wurden wir mit einem herzlichen Empfang durch Antonis, Theodoris Asvestas (Hotel Crithonis Paradise), Carolina und Louna belohnt, die uns mit einem Blumenstrauß begrüßten und im VIP-Bus zum Hotel brachten. Hier wurde erst mal auf die überstandene abenteuerliche Überfahrt angestoßen.

Zur Einstimmung auf Leros wurden wir von „Artemis“ am Abend zu Fisch und Seafood eingeladen: Giota hat uns wie gewohnt ein köstliches Essen aufgekocht. Der erste Abend klang somit in geselliger Runde zusammen mit „Artemis“-Mitgliedern gemütlich aus.

Es folgten noch viele weitere Einladungen von Bekannten, Freunden und Vereinen, mit denen wir in Verbindung stehen: Barbecue mit Marietta und ihrem Basketballteam, griechisches Buffet mit der Theatergruppe in deren Kleinem Theater am Hafen, Fisch-Essen bei Kostas („Iones Tennis“), Muttertags-Essen mit den „Frauen ohne Grenzen“, Snacks in der „Caserma of herbs“, … Auch viele Frappés haben wir mit unseren griechischen Freunden an vielen schönen Plätzen auf Leros getrunken.

Erstmals haben wir Floras Tierheim für Hunde im Wald bei Lakki besucht. Es hat einen sehr ordentlichen Eindruck gemacht, die Hunde wirkten allesamt gepflegt. Die Freude über unseren Besuch war riesengroß. Die Ehrenamtlichen engagieren sich mit sehr viel Liebe für die Vierbeiner. Das Hundeasyl wird in geringem Maße von der Gemeinde Leros unterstützt und lebt natürlich hauptsächlich von Spenden und ehrenamtlicher Arbeit. Das Problem sind die Tierarztkosten, die sehr hoch sein können. Falls jemand Flora und ihr Team, bzw. die herrenlosen Hunde im Hundeasyl, unterstützen möchte: hier die Kontoverbindung:

Dog shelter Leros
IBAN: GR83 0110 4030 0000 4030 0547 045
BIC: ETHNGRAA

Das Geld kommt direkt dort an; alles ist seriös!

An einem der Tage waren wir mit Antonis als Reiseführer unterwegs. Zwei unserer Mitreisenden waren das erste Mal auf Leros und konnten somit einen guten Eindruck von der Insel, ihren Sehenswürdigkeiten und der Geschichte gewinnen.
Auch auch wir selbst waren dank Laszlo als Fahrer eines 7-Sitzers in den entlegensten Winkeln der Insel unterwegs.

Ein Highlight war die Fahrt auf den Mount Patella (240m), den uns Odysseas und Lena Karanikola ermöglichten. Odysseas (im November noch als „Aigisthos“ auf der Bühne im „Kulti“ in Aschheim) erwies sich als ausgezeichneter Kenner der Militärgeschichte von Leros und konnte uns viele Kriegs-Überbleibsel zeigen und erklären. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist das „Aerophone“ („acoustic mirror“). Diese „Hörwand“, eine Art akustisches Radar, ist in drei gebogene Sektoren unterteilt und gewährleistet somit eine vollständige akustische 360°-Abdeckung. Sie war Teil eines militärischen Telekommunikationszentrums und wurde irgendwann nach 1930 von der Italian Royal Navy gebaut. Die Hörreichweite dieser Wand betrug 25 km, was eine Vorwarnzeit von 17 Minuten ermöglichte, bevor feindliche Flugzeuge die Insel erreichen konnten. Jetzt ist sie ein denkmalgeschütztes Gebäude.

Das Gefühl, die Militärgeschichte von Leros und die unrühmliche deutsche Beteiligung („52 Tage Schlacht um Leros, 1943“) zu hören und gleichzeitig die Relikte zu sehen, war beklemmend.

Die Sicht von dort oben aber war atemberaubend!

Zum Abschluss verschlug es uns noch in die kultige „Savana-Bar“ in Pandeli, um Kyriakos und „unsere“ griechischen Feuerwehrler Michalis und Dimitris zu treffen.

Auf Leros haben wir schon überall darauf hingewiesen, dass in den Pfingstferien unsere jungen Basketballer, die „Panthers“ vom FCA, kommen werden und im September unsere Aschheimer Senioren. Sicherlich werden diese Gruppen ebenso herzlich empfangen und umsorgt, wie es bei uns der Fall war.

Basketball-Jugendaustausch zwischen FCA Panthers und Panionios Lerou

Am 19. Februar traf eine Delegation des griechischen Basketballvereins Panionios in Aschheim ein, um an einem Jugendaustausch mit den FCA Panthers teilzunehmen. Bei starkem Schneefall und winterlichen Temperaturen erlebte ein Teil der griechischen Jugendlichen den ersten Schnee. Die Stimmung war ausgelassen, als die jungen Athleten abends durch die weiße Winterlandschaft von Aschheim spazierten.

Am nächsten Tag konnten sie sich in der weißen Pracht beim Bau eines Schneemanns und bei einer Schneeballschlacht austoben, bevor sie nachmittags zwei Freundschaftsspiele (gegen die FCA Panthers und Kickz IBAM) in der Turnhalle der Grundschule bestritten. Die Spieler haben ihre ganze Leidenschaft und Energie gezeigt und die Zuschauer mit einem tollen Spiel unterhalten.

Die Spieler aus Aschheim und Leros hatten reichlich Gelegenheit, sich auch außerhalb der Turnhalle zu treffen, wie z.B. beim FCA-Abend und beim Hot Dog Essen im Partnerschaftshaus
sowie bei den gemeinsamen Besuchen der TOP-4-Basketballspiele im SAP-Garden.

Es gab auch noch ein kleines Rahmenprogramm, aber nach wenigen Tagen war es leider schon wieder an der Zeit, Abschied zu nehmen. Mit einem großen bunten Buffet unter Anwesenheit vieler Gäste verabschiedeten wir die 28 Leroten.

Nikos brachte es auf den Punkt: „Trip to the dream – ein Traum, der wahr wurde. Eine Reise voller Erlebnisse, spannender Wettkämpfe und einem wunderbaren Sport- und Kulturaustausch.“

Am 25. Mai startet das Jugendteam der FCA Panthers zum Gegenbesuch auf Leros.
Wir hoffen, dass dieser Austausch zu langfristigen Freundschaften und schönen gemeinsamen Erlebnissen führt.